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F2-30 Der Dienstunfall - facettenreich und problembehaftet

31.10.2019
09:00 Uhr bis 16:00 Uhr
230.00 €
Personalamtsmitarbeiter, Vorgesetzte, interessierte Beschäftigte

Der Dienstunfall - facettenreich und problembehaftet

Der Dienstunfall betrifft die Schattenseite des Dienstverhältnisses. Er ist Spiegelbild der gesundheitlichen Aufopferung des Beamten für den Dienstherrn, die im Extremfall zu gesundheitlichen Dauerschäden bis hin zum Tod führen kann. Die Unfallfürsorge, die Ausfluss der Fürsorge- und Schutzpflicht des Dienstherrn ist, ist an die jeweilige Unfallfolge angepasst und versucht, die im Einzelfall vorliegende gesundheitliche Beeinträchtigung angemessen aufzufangen und auszugleichen. Ein umfangreiches Regelwerk hilft, die das Dienstunfallrecht kennzeichnenden vielfältigen Lebenssituationen zu erfassen und gerechte Lösungen anzubieten.

Ziel der Veranstaltung:

Die staatlichen Unfallfürsorgeleistungen des Dienstherrn hängen vielfach von Bewertungen tatsächlicher, medizinischer und rechtlicher Art ab. Welche Voraussetzung für welche Leistung erfüllt sein muss, wer anspruchsberechtigt ist und welche Mitwirkung verlangt wird, sind unausweichliche und drängende Fragen des Dienstunfallrechts. Sie stets eindeutig und sicher zu beantworten, ist sowohl für das Interesse des Beamten als auch das des Dienstherrn unerlässlich. Durch die Vermittlung der gesetzlichen Systematik des Dienstunfallrechts und durch die Heranziehung der maßgeblichen verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung wird das Fundament dafür bereitet, grundlegendes Verständnis für dieses Rechtsgebiet zu wecken, herbeizuführen und zu vertiefen. Dabei werden auch Handlungsgrundlagen und Hilfestellungen für die tägliche Praxis aufgezeigt.

Themen sind u.a.

  • Voraussetzungen des Dienstunfalls (Äußere Einwirkung, Körperschaden etc.)
  • Berufskrankheit
  • Wegeunfall
  • Gleichgestellte Tatbestände (Familienheimfahrt, Beurlaubtenunfall etc.)
  • Erstattung von Sachschäden
  • Verfahrensrechtliche Fragen (Meldung, Untersuchungsverfahren)
  • Prozessuale Fragen (Gerichtliche Kontrolldichte, Beweislast etc.)

Kontakt

Josef Stoll
Telefon: 0 29 21 / 36 41 20
E-Mail oder Kontaktformular
Waltraud Hahn
Telefon: 0 29 21 / 36 41 20
E-Mail oder Kontaktformular

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