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Informationen zum Ausbildungsberuf der Verwaltungsfachangestellten/ des Verwaltungsfachangestellten

Der Verwaltungsfachangestellte nimmt in der Kommune Aufgaben der „Sachbearbeitung“ wahr: Er prüft Sozialhilfeanträge, berät Bürger im Bürgeramt, entwirft Steuerbescheide usw. und ist somit durchaus selbständig tätig, sofern eben nicht aufgrund der besonderen Bedeutung einzelner Entscheidungen eine höhere Ebene (z.B. Amts- bzw. Fachbereichsleitung) zu beteiligen ist.
Angesichts der Vielfalt des Aufgabenspektrums einer Verwaltung (s. oben „Arbeiten in der Kommunalverwaltung“) ergeben sich deshalb entsprechend vielfältige Arbeitsmöglichkeiten: dies reicht von einer überwiegenden Schreibtischtätigkeit (z.B. Personalamt) bis zu einer überwiegenden Außendiensttätigkeit (z.B. Mitarb. der Vollstreckungsstellen).
Persönliche Neigungen und Wünsche werden in der Regel bei der Aufgabenzuweisung berücksichtigt, so dass jeder die für ihn richtige Betätigung finden kann.

Ausbildung

Gewöhnlich absolvieren die Bewerber bei der einstellenden Kommune einen Eignungstest, dessen Bestehen dann nach einem Vorstellungsgespräch zum Abschluss eines Ausbildungsvertrages führen kann.
Die daran anschließende Ausbildung dauert grundsätzlich 3 Jahre und gliedert sich in die praktische Ausbildung in Ihrer Verwaltung und in die theoretische bei der Berufsschule und beim Studieninstitut (Soest).
Zum Ausbildungsstoff gehören ganz unterschiedliche Fächer:

  • z.B. Rechtsfächer, wie Staatsrecht, Bürgerliches Recht, Verwaltungsrecht, Dienstrecht etc.
  • Wirtschaftsorientierte Fächer, wie etwa Verwaltungsbetriebswirtschaft und öffentl. Finanzwesen, VWL
  • Verhaltensorientierte Fächer, wie etwa Sozialkompetenz und Verwaltungsmanagement.
Die Ausbildung endet mit der vom Studieninstitut Soest abzunehmenden Prüfung.

 

Vergütung

Die Bruttoausbildungsvergütung beträgt
1. Jahr 853,26 €
2. Jahr 903,20 €
3. Jahr 949,02 €

 

Jahressonderzahlung 90% der monatlichen Bruttoausbildungsvergütung.

Einmalig 400,-- € nach dem Bestehen der Abschlussprüfung.

Berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und Einkommen

Lebenslanges Lernen gilt auch für die Mitarbeiter/innen der Kommunalverwaltung.
Der/dem Verwaltungsfachangestellten stehen viele Wege offen, sich fortlaufend weiter zu qualifizieren, um höherwertige Aufgaben wahrnehmen zu können und damit auch eine höhere Vergütung zu erlangen.
Das Studieninstitut bietet zu diesem Zweck nicht nur Fortbildungsseminare (siehe Button Fortbildung) an, die das Fachwissen auf den jeweils neuesten Stand bringen, darüber hinaus kann auch eine mehrjährige Weiterbildungsmaßnahme besucht werden – sog. Angestelltenlehrgang II - , dessen erfolgreicher Abschluss dafür qualifiziert, leitende Aufgaben wahrzunehmen (z.B. Abteilungs- oder Amtsleitung).
Nach Abschluss der Ausbildung erhält eine Verwaltungsfachangestellte/ein Verwaltungsfachangestellter mindestens 1.842,05 € Bruttovergütung (Entgeltgruppe 5, Stufe 1, vorbehaltlich der noch ausstehenden Eingruppierungsvorschrift nach dem TVöD). Höhergruppierung bis Entgeltgruppe 8, Entwicklungsstufe 6 ist möglich. Verdienst dann 2.695,24 € (vorbehaltlich der noch ausstehenden Eingruppierungsvorschrift nach dem TVöD).
Nach erfolgreichem Besuch eines Angestelltenlehrganges II und Übertragung entsprechender höherwertiger Tätigkeiten kann Höhergruppierung bis Entgeltgruppe 11, Entwicklungsstufe 6 erfolgen; Verdienst dann 4.117,59 € (Vorbehalt - siehe oben).

Persönliche Voraussetzungen

mindestens Realschulabschluss, ggf. überdurchschnittlicher Hauptschulabschluss
Bestehen des Auswahltestes; dabei werden gewöhnlich folgende Kriterien überprüft:

  • Auftreten
  • Gute Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift!
  • Sozialverhalten
  • Teamfähigkeit

Der übliche Bewerbungstermin liegt nach den Sommerferien für den 1. August des nächsten Jahres. Ihre Bewerbung (mit den üblichen Unterlagen wie Foto, Lebenslauf, Zeugnis) richten Sie bitte ausschließlich an die Kommune, die die Stelle(n) ausgeschrieben hat.